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·11. April 2026

"Werde jeden fallen lassen, der … ": Shubitidze macht klare Ansage

Artikelbild:"Werde jeden fallen lassen, der … ": Shubitidze macht klare Ansage

Sollte – nachdem Hoffenheim II am Freitag gegen Schweinfurt 1:1 gespielt hat – am Samstag auch der 1. FC Saarbrücken gegen Havelse gewinnen, wäre der Abstieg des FC Erzgebirge Aue selbst bei einem Remis gegen den SC Verl am Sonntag besiegelt, sollte auch Ingolstadt gegen Essen punkten. Damit will sich Trainer Khvicha Shubitidze im Vorfeld aber nicht beschäftigen, stattdessen machte er eine klare Ansage.

Verl mit "ihren eigenen Waffen schlagen"?

Dass sich der FC Erzgebirge Aue nach 23 Jahren aus dem Profifußball verabschieden wird, ist spätestens seit letzter Woche so gut wie sicher. Die Frage ist nur noch, wann der Abstieg besiegelt sein wird. Dass es schon am Sonntag soweit sein könnte, sei laut Trainer Khvicha Shubitidze in den letzten Tagen aber kein Thema gewesen: "Darüber haben wir im Vorfeld nicht geredet", sagte er bei der Spieltags-Pressekonferenz. Vielmehr sei der Fokus auf "neue Ansätze und Ideen" gelegt worden, um sich mit Anstand aus der 3. Liga zu verabschieden.


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Gegen den SC Verl soll am Sonntag der erste Sieg der Rückrunde her. Shubitidze zeigte sich diesbezüglich trotz 13 vergeblicher Anläufe in den letzten Wochen "sehr guter Hoffnung". Zumal der Sportclub nicht wisse, wie Aue auftreten werde. "Wir hingegen kennen ihre Spielidee." Es gehe zwar nicht darum, den Fußball neu zu erfinden, "aber vielleicht können wir sie mit ihren eigenen Waffen schlagen". Wie genau das aussehen soll, ließ der 51-Jährige offen, berichtete aber, dass im Training "frische Ideen" für das Offensivspiel einstudiert worden seien.

Spielt Clausen gegen seinen künftigen Klub?

Dass sich der eine oder andere Spieler bereits mit seiner eigenen Zukunft beschäftigt, wird Shubitidze indes nicht verhindern können. Mika Clausen etwa soll dem Vernehmen nach bereits in Verl unterschrieben haben. "Ich habe mich in den letzten Tagen bewusst nicht mit Mika ausgetauscht, weil ich sehen wollte, wie er trainiert und sich einbringt. Und das hat gepasst", berichtete Shubitidze, will am Samstag nun aber das Gespräch mit dem 23-Jährigen suchen, "um einfach mal seine Idee zu erfahren". Das heißt aber nicht, dass Clausen im Endspurt nicht mehr zum Einsatz kommen wird: "Wenn der Junge weiter so Gas gibt, ist er auch eine Option."

Auf der anderen Seite werde er "jeden fallen lassen, der der Mannschaft nicht helfen will." Bei Clausen habe er dieses Gefühl derzeit aber nicht. Keine Option sind – neben den Langzeitverletzten – auch Jamilu Collins (Rot-Sperre) sowie Marvin Stefaniak, der in der kommenden Woche aber zur Mannschaft zurückkehren soll. Verstärkt auf U19-Spieler setzen will Shubitidze vorerst nicht, sondern zunächst der bisherigen Mannschaft die Chance geben, es besser zu machen – und den Abstieg noch ein bisschen hinauszuzögern. "Die Jungs wollen sich beweisen, dass sie es besser können."

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