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·13. September 2026
Werders Mitchell Weiser: Emotionales Comeback nach 14 Monaten

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·13. September 2026

Werder Bremens Cheftrainer Daniel Thioune sprach nach dem 1:1 am Samstagabend auswärts in Köln mit warmen Worten über Mitchell Weisers emotionale Rückkehr in den Pflichtspielbetrieb. Der 32-Jährige feierte nach 14 Monaten am Spielfeldrand endlich sein Comeback und wurde in der 83. Minute im RheinEnergieStadion eingewechselt. Weiser hatte seit Werders Auswärtsspiel am 17. Mai 2025 gegen Heidenheim kein Pflichtspiel mehr bestritten.
Im vergangenen Sommer zog er sich anschließend einen schweren Kreuzbandriss zu. Dass seine Rückkehr ausgerechnet in Köln stattfand, machte den Anlass besonders bewegend. Der gebürtige Troisdorfer durchlief die Jugendakademie des 1. FC Köln und gab für die Domstädter sein Bundesliga-Debüt.
„Ja, man hat gesehen, dass er mit Herz und Seele Fußballer ist“, sagte Thioune auf Nachfrage von Sky Deutschland zu Weisers Rückkehr. „Er hatte Tränen in den Augen [als er zur FanKurve blickte]. Hier zu sein [in Köln] war etwas Besonderes. Ich glaube nicht, dass er mit Einsatzminuten gerechnet hatte, aber ich brauchte jemanden im Zentrum. Da waren Emotionen zu sehen. Ich glaube nicht, dass es für ihn einen schöneren Ort für sein Comeback hätte geben können. Es war cool. Es war ein Moment.“
Weiser selbst räumte anschließend ein, wie viel ihm dieser Moment bedeutete.
„Natürlich kamen ein paar Emotionen hoch, weil es so lange her war“, sagte Weiser in der Mixed Zone. „Ich habe es natürlich sehr, sehr vermisst, auf dem Platz zu stehen und gemeinsam mit den Jungs zu kämpfen. Als ich mich in den letzten Wochen im Training wieder richtig gut gefühlt habe, war 18:30 Uhr in Köln definitiv mein Ziel.“
Thioune kam auf das Thema in der Pressekonferenz nach dem Spiel noch einmal zurück, als der Bremer Trainer sowohl die emotionale Bedeutung des Einsatzes als auch den körperlichen Rückstand Weisers ansprach.
„Das war wahrscheinlich der schönste Moment, den Mitchell in den vergangenen 14 Monaten erlebt hat“, sagte Thioune. „Wie ihr alle gesehen habt, hatte er Tränen in den Augen. Dieser Moment hier in Köln bei seinem [nahegelegenen] Heimatverein war für uns alle ein cooler Moment. Wirklich verrückt.
„Es ist für mich aber genauso verrückt, euch zu sagen, dass ich dachte, er würde nach zehn Minuten auf dem Platz vor Erschöpfung zusammenbrechen“, fuhr Thioune fort. „Aber das gehört alles zum Projekt [Wiedererlangung der Fitness] dazu.“
Weiser bestätigte Thiounes Einschätzung im Grunde.
„Nach diesen zehn Minuten heute habe ich so schwer geatmet, wie sonst normalerweise nach 90“, gab Weiser zu.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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