VfL Osnabrück
·4. Februar 2026
Zeugen gesucht

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·4. Februar 2026

Nachdem am Wochenende ca. 900 Fans dem VfL mit dem durch die Fanszene organisierten Sonderzug nach Saarbrücken folgten, bittet die Bundespolizei mögliche Zeugen eines rassistischen Vorfalls, sich zu melden. Der VfL Osnabrück stellt sich gemeinsam mit der organisierten Fanszene gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung und steht an der Seite der Betroffenen. Derartige Verhaltensweisen werden weder an der Bremer Brücke, noch in lila-weißen Gästeblöcken oder den Sonderzügen der Fanszene geduldet. Der VfL dokumentiert den Aufruf der Bundespolizei:
Osnabrück (ots) – Am vergangenen Samstag reiste der VfL Osnabrück im Rahmen eines Auswärtsspiels der 3. Fußball-Bundesliga nach Saarbrücken. Zu diesem Anlass nutzten rund 900 Gästefans einen Sonderzug zur An- und Abreise. Während der Hinreise kam es offenbar zu einem rassistischen Vorfall in dem Zug. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizei soll ein bislang unbekannter männlicher Fußballfan während der Zugfahrt drei im Zug tätige Reinigungskräfte rassistisch beleidigt haben. Der Tatverdächtige soll die aus Somalia stammenden Männer unter anderem als Affen diskriminiert und gefragt haben ob sie Bananen haben wollen und dabei Affenlaute nachgeahmt sowie entsprechende Gesten vor den drei Männern ausgeführt haben. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen einzelnen Fan. Die übrigen mitreisenden Fußballfans verhielten sich in dieser Situation offenbar unauffällig. Die Bundespolizei hat Ermittlungen zur Aufklärung des Sachverhalts aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen und zum genauen Tatablauf geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizei in Osnabrück unter der Telefonnummer 0541 331280 entgegen.








































