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·14 avril 2026
Emotionale Reaktionen auf das FC-Aus im Sommer von Dominique Heintz

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Simon Bartsch
14 April, 2026
160 Mal lief der Abwehrspieler für den FC auf, spielt nahezu sechs Jahre für die Geißböcke. Kein Wunder, dass die Netz-Reaktionen auf die Nachricht vom FC-Aus nicht lange auf sich warten ließen.

Dominique Heintz im Interview mit come-on-fc.
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Ein wenig überraschend kam die Verpflichtung im Sommer 2023 dann doch. Dominique Heintz kehrte vor nahezu drei Jahren zurück nach Köln. Fünf Jahre nach seiner ersten Zeit am Geißbockheim. Damals verstärkte der Abwehrspieler das dünn besetzte Innenverteidiger-Team um Timo Hübers, Jeff Chabot, Luca Kilian und Elias Bakatukanda. Viel Einsatzzeit räumten dem Rückkehrer die Skeptiker nicht ein. „Ich bin ein Mannschaftsspieler und stelle mich voll in den Dienst des Teams. Und wenn ich mitmache, dann möchte ich natürlich auch drinbleiben. Ich kenne meine Rolle, will einfach weiterhelfen“, sagte Heintz. „Wir haben noch viele schwere Aufgaben, die Saison ist lang. Von daher wird jeder einzelne gebraucht.“ Der Pfälzer betonte, dass er immer da sein wolle, wenn er gebraucht werde.
Und das war der Routinier. In der ersten Spielzeit kam Heintz noch auf zwölf Einsätze, in den vergangenen Saison waren es dann wettbewerbsübergreifend 32, davon 25 von Beginn an. Und auch in dieser Saison wurde Heintz wieder gebraucht, kommt auf acht Einsätze – in diesem Jahr sind es allerdings nur vier Minuten. Der Abschied hat sich angebahnt. Auch, weil die Kölner Verantwortlichen den Kaderumbruch weiter vorantreiben wollen. Aktuell haben Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied die Nase vorne. Schmied und van den Berg haben auch in der Zukunft ein gültiges Arbeitspapier. Wenn es nach dem FC geht, wird man bei Jahmai Simpson-Pusey die Kaufoption ziehen wollen und auch Özkacar drängt sich für mehr auf. Dazu kehrt Timo Hübers nach seiner Verletzung wohl wieder zurück, mit Bakatukanda und Julian Pauli sind zwei starke Talente noch bis zum Sommer verliehen. Die Konkurrenz wird eine große sein.
Sportlich scheint die Entscheidung also folgerichtig zu sein. In den Reaktionen auf die Nachricht zeigt sich aber vor allem Unverständnis. „Das ist ein Fehler! Er hätte klaglos noch ein Jahr als Ersatz spielen können. Ein Spieler, den man immer bringen kann“, schreibt ein User in den Facebook-Kommentaren. Ein weiterer: „Die Nachricht macht mich sehr traurig. Ein durch und durch untadeliger Sportsmann, der es mehr als verdient gehabt hätte, einen Anschlussvertrag zu erhalten.“ Gerade die Zuverlässigkeit wird immer wieder hervorgehoben. Genauso wie Heintz als Sympathieträger. Tatsächlich gibt sich der Abwehrspieler bodenständig, hat immer einen freundlichen Gruß auf den Lippen.
Unvergessen: Im Winter lud Heintz gleich mehrere FC-Mitarbeiter zu Silvester in sein Ferienhaus in Spanien ein. Die Teile des Staffs befanden sich in Vorarbeit auf das Trainingslager in La Nucia bereits in Spanien. Dort machte Heintz Urlaub, bevor er mit der Mannschaft zur Wintervorbereitung reiste.
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