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·17. Februar 2026

Aue-Boss vor Derby: "Gefühltes Auswärtsspiel verhindern!"

Artikelbild:Aue-Boss vor Derby: "Gefühltes Auswärtsspiel verhindern!"

Am Sonntag (16:30 Uhr) kommt es im Erzgebirgsstadion zum Derby zwischen Erzgebirge Aue und Energie Cottbus. Im Vorfeld ruft Aue-Präsident Thomas Schlesinger alle Fans dazu auf, ins Stadion zu kommen – auch, um ein "gefühltes Auswärtsspiel" zu verhindern.

Mindestens 1.800 Cottbuser dabei

Über drei Monate ist es inzwischen her, dass die Fanszene des FC Erzgebirge sämtliche Zaunfahnen bei einem Überfall verloren hat. Wer dahintersteckt, ist bislang nicht geklärt. Nachdem es in den ersten Partien danach keinen organisierten Support gegeben hatte, nahmen die Fans die Unterstützung zuletzt wieder auf, haben aber noch nicht wieder die Lautstärke aus früheren Zeiten erreicht. Damit es im Derby gegen Energie Cottbus am Sonntag erstmals nach längerer Zeit wieder eine lautstarke Atmosphäre gibt, ruft Präsident Thomas Schlesinger alle Fans dazu auf, zahlreich ins Stadion zu kommen.


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"Wir alle wissen, dass die Mannschaft liefern muss. Wir alle wissen, dass die Fans und Zuschauer im eins-Erzgebirgsstadion nicht immer das gesehen haben, was sie erwarten – nämlich bedingungslosen Kampf. Für das Derby müssen wir aber alles mobilisieren, um die Trendwende in 2026 mit drei Punkten gegen den Tabellenersten einzuleiten", sagt der 53-Jährige bei "Tag24" und macht klar: "Dieses Ziel ist aber nur zu erreichen, wenn die Region, das Erzgebirge mit der Mannschaft gemeinsam erfolgreich ist. Wir müssen ein gefühltes Auswärtsspiel verhindern!" Aus Cottbus werden mindestens 1.800 Fans anreisen, gut möglich aber, dass sich einige Anhänger auch mit Tickets für die umliegenden Bereiche eingedeckt haben.

Zuletzt keine 7.000 Fans im Stadion

"Jeder, der diesen Verein liebt, ist am Sonntag im Stadion! Die Jungs brauchen die Unterstützung", appelliert Schlesinger, nachdem bei den letzten drei Heimspielen nichtmal 7.000 Fans im Stadion waren. Anfang Dezember verirrten sich gegen Ingolstadt sogar nur 5.710 Fans in der 15.000 Zuschauer fassenden Spielstätte. "Oft heißt es, dass der Funke vom Rasen auf die Ränge überspringen muss. Jetzt müssen wir alle dafür sorgen, dass der Funke von den Rängen auf die Mannschaft überspringt und sie in den Heimspielen trägt", macht Aues Boss klar. Ob die Fans dem Aufruf folgen, wird sich am Sonntag zeigen.

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