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·1. August 2026
Das sind unsere Gewinner des Trainingslagers in Kitzbühel

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Simon Bartsch
1 August, 2026
Mit dem Testspiel gegen Hertha BSC endete am Freitag das Trainingslager in Kitzbühel und die dritte Woche der Saisonvorbereitung. In Österreich konnten sich gleich mehrere Spieler in den Vordergrund spielen.

Patrik Kristal gemeinsam mit Paul Okon-Engstler beim Training des 1. FC Köln
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Durch die Verpflichtung von Luka Lochoshvili hat sich der Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung deutlich verstärkt. Nach den Leistungen der vergangenen Saison, hätte man Jahmai Simpson-Pusey möglicherweise in der Rangfolge der Abwehrspieler deutlich vorne gesehen. Im Trainingslager zeigte aber der Schweizer starke Leistungen, war in den Zweikämpfen routiniert und trat auf dem Platz als Leader auf. Sowohl im internen Testspiel als auch gegen Hertha BSC bildete der 27-Jährige gemeinsam mit Lochoshvili ein starkes Abwehr-Duo. Aktuell dürfte Schmied die Nase also vorne haben.
Möglicherweise liegt Schmied hauchdünn vor dem Neuzugang. Der Georgier wechselte aus der zweiten Bundesliga an den Rhein. Die fünf Millionen Euro Ablöse sorgen bei dem einen oder anderen Fan für Skepsis. Der Innenverteidiger gehört sicherlich zu der Art Abwehrspieler, gegen die ein Offensivmann höchst ungern antritt. „Locho“ überzeugt mit einer starken Physis, harten Zweikämpfen, aber auch einer Routine, die ihn im Team zum Leader macht. Dazu strahlt der 28-Jährige eine große Torgefahr bei Standards aus, war in den Testspielen schon erfolgreich und hat auch in der Defensive Lufthoheit.
Noch vor wenigen Wochen galt der Mittelfeldspieler als sicherer Leihkandidat. Gleich mehrere Clubs aus Dänemark wurden bereits als potenzielle Interessenten spekuliert. Der A-Nationalspieler Estlands überzeugte schon in den Testspielen vor dem Trainingslager so sehr, dass er sich das Ticket nach Kitzbühel verdiente. Auch in Österreich gehörte Kristal zu den großen Überraschungen, stach aus den U21-Spielern deutlich hervor und ist damit ganz sicher ein Kandidat, der in dieser Saison sein Profi-Debüt feiern dürfte.
Besonders kurzfristig sprang der Australier noch auf dem Trainingslager-Zug auf. Der Spieler wurde offiziell am Tag vor der Abreise vorgestellt und bewies in Österreich, warum die FC-Bosse den Spieler aus Sydney verpflichtet haben. Auch wenn sich der 21-Jährige im Testspiel gegen Hertha noch nicht so wirklich zurecht fand, zeigte er insgesamt eine seht gute Leistung. In den Spielformen verteilte Okon-Engstler die Bälle, spielte gute und sichere Pässe, war immer Anspielung und forderte die Kugel nahezu unentwegt. Der erste Eindruck des Australiers ist jedenfalls ein sehr guter.
Man kann sicherlich nicht sagen, dass der Offensivspieler in den Trainingseinheiten überragte oder andeutete, dass seine raketenhafte Entwicklung die nächste Stufe gezündet hat. Was man aber sagen kann: Trotz des anhaltenden Wirbels um seine Person, der unendlichen Transfergerüchte und möglichen Abschiedsgedanken Richtung Dortmund, war der 19-Jährige immer voll bei der Sache, gab Vollgas und zog sein Team dadurch mit. Als er Mitte der Woche dann doch einmal Frust schob, war dies aufgrund seiner eigenen Leistung, mit der der ehrgeizige Offensivspieler nicht zufrieden war.







































