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·1. Oktober 2026

„Hat jetzt Familienurlaub“: Klopp lächelt Kimmich-Diskussion weg

Artikelbild:„Hat jetzt Familienurlaub“: Klopp lächelt Kimmich-Diskussion weg

Joshua Kimmich wollte bei der deutschen Nationalmannschaft bleiben, doch Jürgen Klopp blieb bei seinem Plan. Der Bundestrainer erklärt nun seine Entscheidung und nimmt die Diskussion mit einem Augenzwinkern.

Kimmich hatte nach der 0:1-Niederlage gegen Griechenland gehofft, auch in der zweiten Hälfte der Länderspielpause zum DFB-Team zu gehören. Daraus wurde nichts. Der Kapitän wurde wie weitere etablierte Nationalspieler vor den Partien gegen Serbien und Griechenland nach Hause geschickt.


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Klopp: Kimmich hat „ein paar Mal nachgefragt“

Dass Kimmich mit der Entscheidung nicht unbedingt glücklich war, ist bekannt. Klopp bestätigte nun gegenüber dem BR, dass der Bayern-Star offenbar mehrfach versucht hatte, den Trainer umzustimmen.

„Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt“, sagte Klopp im Gespräch mit BR24Sport. Seine Antwort fiel mit einem Grinsen aus: „Je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will.“

An Kimmichs Leistungen habe die Entscheidung laut Klopp allerdings nicht gelegen. „Er hat einen großartigen Eindruck gemacht und ist ein toller Kapitän. Es ist alles gut“, stellte der Bundestrainer klar. Gleichzeitig habe man bewusst einen Schnitt machen wollen.

Klopp will die Alternativen sehen

Hinter Kimmichs Abreise steckt nach Klopps Erklärung vor allem ein sportlicher Gedanke. Der neue Bundestrainer möchte sehen, wie sich jüngere Spieler behaupten, wenn die etablierten Kräfte fehlen – auch wenn andere Experten dieser Strategie nichts abgewinnen können.

„Ich will diese Jungs auch mal sehen, wenn die Platzhirsche nicht da sind“, erklärte Klopp. Verletzungen oder andere Ausfälle könnten jederzeit dazu führen, dass Stammkräfte fehlen. Deshalb wolle er bereits jetzt verschiedene Konstellationen testen.

„Wir müssen einfach auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und wollen allen die Plattform geben, die sie verdienen“, sagte Klopp.

Zum Abschluss konnte sich der 59-Jährige noch einen Seitenhieb nicht verkneifen: „Deshalb hat die Familie Kimmich jetzt Familienurlaub. Ich hoffe, er macht den auch, um ehrlich zu sein.“

Kimmich selbst hatte zuvor erklärt, dass er „bis zuletzt gehofft“ habe, bleiben zu dürfen. Er akzeptierte jedoch Klopps Entscheidung und verwies darauf, dass von Beginn an ein Wechsel innerhalb des großen Kaders geplant gewesen sei.

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