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·2. Oktober 2026
Kritik an DFB-Kapitän Kimmich: „Hat dieses Helfer-Syndrom“

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Joshua Kimmich fehlte beim überzeugenden DFB-Sieg gegen Serbien. Marcel Reif nimmt den Kapitän nun in den Fokus und sieht bei ihm ein besonderes Problem.
Der überzeugende 2:0-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien hat auch eine Diskussion um Joshua Kimmich ausgelöst. Ohne den DFB-Kapitän zeigte die Mannschaft von Jürgen Klopp eine deutliche Leistungssteigerung. Besonders das Mittelfeld mit Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof und Florian Wirtz wusste zu gefallen.
Für Marcel Reif ist das allerdings kein Grund, Kimmichs grundsätzliche Bedeutung für die Nationalmannschaft infrage zu stellen. Der frühere TV-Kommentator sieht beim Bayern-Profi vielmehr eine Eigenschaft, die für ihn Stärke und Problem zugleich sein kann.
„Das ist einer, der hat dieses Helfer-Syndrom. Auf dem Platz und auch draußen“, erklärte Reif bei „Reif ist Live“. Kimmich wolle Verantwortung übernehmen und seiner Mannschaft helfen – manchmal offenbar sogar zu viel.
Als Beispiel erinnerte Reif an frühere Auftritte des 31-Jährigen. „Es gab mal Zeiten, da ist der herumgerannt wie ein Brummkreisel – überall, weil er alles lösen wollte“, sagte der 76-Jährige. Dieses Verhalten sei weder beim FC Bayern noch im DFB-Team immer hilfreich gewesen.
Wie wichtig Kimmich die Nationalmannschaft ist, wurde auch bei Klopps geplantem Kaderwechsel deutlich. Obwohl der Bundestrainer einen Teil seiner Spieler wie vorgesehen nach Hause schickte, soll Kimmich mehrfach darum gebeten haben, weiterhin beim Team bleiben zu dürfen. Klopp hielt jedoch an seiner ursprünglichen Entscheidung fest.
Aus der erfolgreichen neuen Mittelfeldbesetzung wollte der Bundestrainer jedoch keine Rückschlüsse auf Kimmichs Rolle gezogen wissen. Entscheidend sei vielmehr, dass seine Mannschaft unabhängig vom eingesetzten Personal dieselbe Spielidee umsetzen könne.
„Der Fußball muss konstant bleiben. Die Aufstellung kann es nicht“, stellte Klopp nach dem Serbien-Spiel klar. Aufgrund von Verletzungen und anderen Ausfällen müsse die Nationalmannschaft in unterschiedlichen Besetzungen funktionieren können.
Für Kimmich bedeutet der starke Auftritt seiner Kollegen damit nicht automatisch einen veränderten Status. Die Partie gegen Serbien hat Klopp allerdings gezeigt, dass das DFB-Team auch mit anderen Konstellationen im Mittelfeld auf hohem Niveau funktionieren kann.







































