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·1. August 2026
Hohe Intensität, beste Bedingungen und nur wenige Misstöne – So lief das Trainingslager in Kitzbühel

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Simon Bartsch
1 August, 2026
Mit dem Remis der Kölner gegen Hertha BSC endete am Freitag das Trainingslager der Geißböcke. Diese sind nun wieder in Köln angekommen. Nach der Saisoneröffnung am Samstag und einem freien Tag am Sonntag startet am Montag schon wieder die vierte Woche für den FC.
Trainingslager des 1. FC Köln (Foto: come-on-fc.com)
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come-on-fc.com berichtet aus dem Trainingslager in Kitzbühel
Das Trainingslager in Kitzbühel war noch keine zwei Stunden am Freitag vor einer guten Woche alt, da saß eine Gruppe von Spielern um Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson und Co. bereits in einem kleinen Café im Zentrum der Stadt, unweit des Teamhotels. Es war ein erstes Indiz, in welche Richtung diese Woche gehen könnte. Ganz sicher kein Anzeichen von Urlaubsstimmung, schließlich war nach der Anreise kein Training oder Teamevent angesagt, die Ankunft auch noch nicht wirklich lange her. Vielmehr zeigte der Ausflug ein Beisammensein. Ein Beisammensein, bei dem beispielsweise auch die Neuverpflichtung Luka Lochoshvili vor Ort war. Die Woche in Kitzbühel diente sicherlich auch dem Formen eines Teams, einer gewissen Geschlossenheit. Nicht umsonst war das Teamevent recht früh geplant und soll dem Vernehmen nach bei den Spielern auch gut angekommen sein.
René Wagner ist geradezu erpicht darauf, aus seiner Mannschaft inklusive Trainerteam und Staff ein „Wir“ zu formen. Möglicherweise, weil er ahnt, dass die Geschlossenheit im Zweifelsfall das Zünglein an der Waage ist. Ärgerlich nur, dass noch wichtige Positionen nicht ausreichend besetzt sind, zentrale Schlüsselrollen einfach fehlen. Jene Spieler werden also erst im Nachhinein in das Kollektiv integriert werden müssen. Das ist ehrlicherweise aber auch nichts Neues. Wenngleich dem FC wohl noch einige Spieler fehlen. Wagner sprach indes am Freitag davon, dass er stolz auf seine Mannschaft sei. Immerhin haben alle Spieler mitgezogen und das bei den Temperaturen. Das ist in der Sache natürlich richtig, aber für Fußballprofis auch eine Selbstverständlichkeit – es ist ihr Job. Dennoch: Den nahmen die Spieler zumindest in den Trainingseinheiten ernst, gaben immer Vollgas. Das 2:2 gegen Berlin sportlich einzuordnen, macht daher auch nur wenig Sinn.
Die Intensität stimmte allemal. Genauso wie die Kulisse und das Wetter. Ein Tag Regen ist bei acht Tagen Alpen ein durchaus hinnehmbares Übel. Am Freitag zum Abschlussspiel hätte sich der ein oder andere Spieler sicherlich den Regen wieder herbeigewünscht, zumindest mildere Temperaturen. Denn das Thermometer durchbrach die 30-Grad-Marke doch recht früh am Morgen. Die 60 minütigen Hälften, die nahezu jeder Spieler im Duell gegen Hertha abriss, waren alles andere als eine lockere Einheit. Wie gut die Platzverhältnisse am Ende waren, können wohl nur die Spieler selbst beurteilen. Doch von Außen betrachtet machte die Anlage einen guten Eindruck. Ein Feuerwehrfest wie im Vorjahr in Bad Waltersdorf hatte es jedenfalls unmittelbar vor Trainingsbeginn nicht gegeben. Besonderes Lob fanden die mehreren Hundert Fans, die den FC auf dem Gelände in St. Johann begrüßten. Die Stimmung war gut, dass es Verpflegung vor Ort gab, kam besonders an.
Und doch gab es auch Misstöne. Unter anderem auf dem Platz zwischen den Spielern, als mal eine Spielform nicht so gut wie erhofft funktionierte. Allerdings in keinem unangenehmen Rahmen. Aber auch abseits der Anlage. So waren nicht wenige Fans enttäuscht darüber, nicht mit ihrem Hund das Gelände betreten zu dürfen. Auch sie waren die 700 Kilometer nach Kitzbühel gereist und mussten die Einheiten außerhalb der großen Fangzäune beobachten. Ärger gab es nicht mit Spielern vor Ort, vielmehr eine Enttäuschung über die Spieler, die eben nicht in Kitzbühel waren. Immerhin hatten die FC-Bosse vergeblich gehofft, noch den ein oder anderen Zugang zu präsentieren. Der Makel bleibt.
Am Donnerstagabend waren es nicht die Spieler, die geschlossen im Zentrum einen Kaffee tranken. Vielmehr hatte sich das Trainerteam (ohne den Chefcoach) noch einmal in die Stadt aufgemacht – ganz im Zeichen des Zusammenhalts.







































