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·27. August 2026
„Kenne ich nur als Gegnerin“: Kathrin Hendrich und die FC-Frauen fiebern Heim-Kulisse entgegen

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Daniel Mertens
27 August, 2026
Beim FC feiern mehrere Spielerinnen ihre Heim-Premiere, unter anderem Kathrin Hendrich und laufen das erste Mal Mit dem Geißbock auf dem Trikot im Franz-Kremer-Stadion auf.
Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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Das Franz-Kremer-Stadion ist für sie natürlich bereits bekanntes Terrain: Kathrin Hendrich hat aus ihren Stationen in Frankfurt, München und Wolfsburg bereits einige Gastspiele am Geißbockheim hinter sich. Wenn am Freitagabend jedoch das Flutlicht angeht, wird die 34-Jährige erstmals aus der Heimkabine auf den Rasen treten und dort den Geißbock auf dem Trikot tragen. „Ich freue mich auf das erste Mal im FC-Trikot im Franz-Kremer-Stadion zu spielen, freue mich auf die Musik beim Aufwärmen und Einlaufen und die Atmosphäre“, verriet die deutsche Nationalspielerin vorab im Gespräch mit unserer Redaktion, „das kenne ich bisher nur als Gegnerin des FC. Ich mag die Karnevalsmusik sehr und hoffe, dass viele Zuschauer kommen werden. Von mir kommen auch einige Freunde und die Familie.“
Für die Kölnerinnen geht es dabei darum, die Enttäuschung des ersten Spieltags abzuschütteln. Eine Niederlage in Frankfurt ist zwar kein Beinbruch, dennoch hatten die Kölnerinnen mehr erhofft. „Das erste Spiel ist eigentlich immer das schwierigste, weil man noch nicht so wirklich weiß, wo man steht. Wir haben es in der ersten Hälfte nicht geschafft, die Basics, auf die alles aufbaut, richtig auf den Platz zu bekommen“, blickte Hendrich zurück und mutmaßte: „Wenn uns das besser gelungen wäre, hätten wir es auch einem starken Gegner wie Frankfurt schwerer machen können. Es war nicht der erwünschte Start.“
Hoffenheim reist jedoch ebenfalls nicht mit einer breiten Brust in die Domstadt. Die TSG verlor zum Auftakt zuhause gegen den Aufsteiger TSG Hoffenheim mit 1:2. Im Vorjahr gewann der FC gegen die Kraichgauerinnen zuhause mit 1:0. Pauline Bremer erzielte seinerzeit das späte Siegtor. Hendrich wird sehr wahrscheinlich auch gegen die TSG wieder gemeinsam mit der Kapitänin Marina Hegering in der Innenverteidigung spielen. Offen ist, ob die Trainerin Britta Carlson abermals mit einer Dreierkette starten wird wie in Frankfurt, als Amelie Bohnen zwischen dem routinierten Duo agierte. Vermutlich bilden Hendrich und Hegering diesmal jedoch eine Zweier-Abwehr. „Marina kenne ich natürlich seit vielen Jahren und ich weiß, wie sie sich auf dem Platz verhält – und andersrum genauso. Das hilft natürlich sehr“, äußerte Hendrich mit Blick auf die Konstellation in der Abwehr, betonte aber zugleich: „Wir haben auch noch andere Spielerinnen, es sind nicht nur Marina und ich.“
Eine stabile Abwehr wird gerade gegen die TSG die Basis dafür sein, dass der FC im ersten Heimspiel etwas Zählbares einfährt. Und wenn die Kölnerinnen in der Offensive ihre Chancen besser nutzen als in Frankfurt, dann dürfte auch während der Partie Karnevalsmusik im Franz-Kremer-Stadion erklingen. Dann dürfte auch Kathrin Hendrich noch ein ganzes Stück mehr strahlen bei ihrem Heim-Einstand.
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