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·6. August 2026
Kommentar zum Hendrich-Transfer: Der FC setzt ein Ausrufezeichen

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Simon Bartsch
6 August, 2026
Seit Donnerstagmorgen ist es offiziell: Nationalspielerin Kathrin Hendrich wechselt zum 1. FC Köln. Diese Verpflichtung ist ein Zeichen für ein neues Zeitalter bei der Frauenmannschaft des 1. FC Köln.
Am Donnerstagmorgen verkündete der 1. FC Köln die Verpflichtung von Nationalspielerin Kathrin Hendrich (Foto: 1. FC Köln)
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Am Mittwochabend verdichteten sich die Anzeichen, am Donnerstagmorgen machte es der FC ungewohnt früh offiziell. Die Kölner haben Nationalspielerin Kathrin Hendrich unter Vertrag genommen und senden damit ein starkes Zeichen, erhöhen aber gleichzeitig die Erwartungen. Schon im November vergangenen Jahres gab es Gerüchte. Damals hatte Kathrin Hendrich sich am Geißbockheim „nur“ fit gehalten. Am Mittwochabend sickerten dann die ersten Informationen über das FC-Fotoshooting mit der Nationalspielerin durch und am Donnerstag folgte dann die Bestätigung. Der FC hat mit Kathrin Hendrich eine aktuelle deutsche Nationalspielerin verpflichtet. Und damit ein starkes Zeichen an die Konkurrenz gesendet. Die Geißböcke wollen offenbar nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte den nächsten Schritt gehen und sind durchaus in der Lage, Namen zu verpflichten. Marina Hegering zur vergangenen Saison, nun Kathrin Hendrich, 91 Länderspiele, Bronze bei Olympia, Vize-Europameisterin, Champions-League-Siegerin, viermalige Pokalsiegerin und Deutsche Meisterin! Kurzum: ein Statement.
Nun könnte man natürlich argumentieren, dass sich die Karriere der Spielerin so langsam dem Ende neigt. Auch eine gewisse Nähe zur ehemaligen (Co-Trainerin Nationalmannschaft) und aktuellen Trainerin Britta Carlson sowie der ehemaligen (VfL Wolfsburg, Nationalmannschaft) und nun wieder Mitspielerin Marina Hegering ist nicht von der Hand zu weisen. Gerade Carlson wird berufsbedingt eine große Vernetzung nachgesagt. Doch trotz aller möglichen Verbindungen wird eine aktuelle Nationalspielerin, die sich berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an der WM 2027 macht, einen Verein aussuchen, bei dem sie sich in Szene setzen, eine Bewerbung für den kommenden Sommer abgeben kann. Denn Interessenten dürfte es neben dem FC gegeben haben.
Durch die Verpflichtung der 34-Jährigen erfährt der Kader noch einmal eine qualitative Aufwertung. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass eine ähnlich erfolgreiche Saison wie die vergangenen, ein Selbstläufer wird. Und doch steigt natürlich die Erwartungshaltung mit Transfers in dieser Größenordnung. Denn jedes Ausrufezeichen an die Konkurrenz erhöht gleichzeitig den Druck auf die Mannschaft, Erfolge einzufahren. Am Ende des Tages sind auch große Namen nur dann viel wert, wenn sie zum sportlichen Erfolg beitragen. Stand jetzt ist die Verpflichtung von Kathrin Hendrich ein ganz dickes Ausrufezeichen zu dem man dem FC nur gratulieren kann.







































