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·6. Mai 2026
Bleibt René Wagner Trainer des 1. FC Köln? Die Entscheidung ist noch nicht gefallen

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Hendrik Broschart
6 Mai, 2026
Die Saison ist noch nicht beendet und es wird schon fleißig über den Trainer diskutiert. Kein Wunder, es ist die wohl wichtigste Baustelle, die Thomas Kessler nun lösen will. Es gibt bereits eine klare Tendenz, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Thomas Kessler und René Wagner
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René Wagner wirkte schon recht glücklich, als er nach dem Spiel bei Union Berlin seine Mannschaft auf dem Feld abklatschte. „Wir haben auswärts wieder einen Punkt gesammelt. […] Am Ende sind wir zufrieden mit dem Punkt“, sagte Wagner nur wenige Minuten nach dem Schlusspfiff. Nicht wirklich zufrieden waren aber viele Anhänger in den Sozialen Medien. Denn die Geißböcke verspielten eben auch eine 2:0-Führung. Und als Ursache machten viele Fans die Wechsel des Trainers verantwortlich. Der hatte eben bei jener Führung sämtliche Aktivposten der Offensive vom Feld genommen. Es fiel umgehend der Anschlusstreffer und damit kam es zum spielerischen Bruch beim FC.
In den Sozialen Medien hat der Trainer also einen schweren Stand. Und das, obwohl er erst seit einem guten Monat mit der Mannschaft arbeitet und ehrlicher Weise auch seinen Job, das Erreichen des Klassenerhalts, gemacht hat. Ob ihn das aber dazu qualifiziert, die Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit durch die Bundesliga zu führen, steht wiederum auf einem anderen Blatt. Und das war dem Vernehmen nach am Geißbockheim durchaus diskutiert worden. Thomas Kessler gilt als Befürworter des Trainers und das setzt den Geschäftsführer Sport in gewisser Weise unter Druck. Denn die Suche nach dem richtigen Coach für die kommende Spielzeit gilt als die Hauptaufgabe, der sich der ehemalige Kölner Keeper aktuell widmen muss. Schon allein, weil diese Position auch Verhandlungsgespräche mit Spielern beeinflussen könnte.
Mit seiner Wahl im vergangenen Sommer hat Kessler bereits daneben gelegen. Nur so ist die Entlassung von Lukas Kwasniok vor einem guten Monat zu interpretieren. Dabei ist der Coach auch an nicht fußballerischen Dingen gescheitert. Für Kessler definitiv eine kleine Niederlage, die er dann wiederum mit der Beförderung von René Wagner zu korrigieren versuchte. Damit ist der Geschäftsführer direkt das nächste Risiko eingegangen. Wagner ist als Cheftrainer unerfahren. Doch Kessler hält große Stücke auf den gebürtigen Dresdener, hat ihn ihm vergangenen Sommer nach Köln geholt, um ihn mittelfristig in Position zu bringen. Das ging nun schneller als gedacht. Sportlich ist das Saisonziel erreicht, dennoch gibt es nach den insgesamt höchst unterschiedlichen Leistungen unter Wagner, hinter Wagner weiter einige Fragezeichen.
Und die werden eben hinter verschlossenen Türen am Geißbockheim diskutiert. Die ersten Namen wurden bereits medial gehandelt. Trainer, von denen einige wie Christian Eichner schon ins Profil passen würden, andere wie Dino Toppmöller, Sandro Wagner oder Steffen Baumgart erscheinen dann schon eher unwahrscheinlich. Aktuell geht die Tendenz Richtung Wagner. Allerdings ist die Entscheidung nach Informationen von come-on-fc.com noch nicht gefallen. Intern ist man von der Arbeit des 37-Jährigen überzeugt. Gerade die Kommunikation gegenüber der Mannschaft soll besonders gut ankommen. Auch bei den Spielern. Gleich mehrere Akteure deuteten das Vertrauen des Trainers an und blühten zuletzt auf. Damit ist der Verbleib aber nicht sicher. Sollten beispielsweis Leistung und Ergebnisse in den verbleibenden beiden Spielen nicht stimmen, wird Wagner als Cheftrainer nicht zu halten sein. Dann könnte der gebürtige Dresdener vielleicht auch wieder ins zweite Glied rücken.







































