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·19. Februar 2026
Der Druck steigt wieder: Der 1. FC Köln kämpft gegen mehrere Baustellen an

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Simon Bartsch
19 Februar, 2026
Die Standardschwäche oder das Problem der schnellen Gegentore nach einem erzielten Ausgleich sind nur zwei der Themen, an denen die Kölner arbeiten müssen, wenn die Geißböcke weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren wollen.

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Mit den Erfolgen über den 1. FSV Mainz und den VfL Wolfsburg hat sich der FC zu Beginn des Jahres ein wenig Luft verschafft. Der Druck, der um Neujahr rund um das Geißbockheim durchaus spürbar war, hatte zumindest merklich nachgelassen. Zwar zeigten die Kölner zuletzt gegen RB Leipzig und den VfB Stuttgart ordentliche Leistungen, am Ende reichte das aber nicht für Punkte. Auch, wenn die gegen die Top-Teams nicht zu erwarten waren, ziehen so langsam wieder dunklere Wolken auf. Und am Wochenende trifft der FC auf einen weiteren Top-Gegner – zumindest tabellarisch. Die TSG Hoffenheim spielt eine beeindruckende Saison, belegt Rang drei und gerade auch aufgrund der jüngeren Vergangenheit käme eine weitere Pleite überraschend.
Eine dritte Niederlage in Folge gab es in dieser Spielzeit noch nicht, zuletzt im Herbst 2023, als der FC sogar vier Pleiten in Serie kassierte. Und eine weitere Niederlage könnte schmerzhaft sein. Denn am Wochenende gibt es gleich drei direkte Duelle der Konkurrenten. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz könnte bis auf einen Zähler schrumpfen. Und bei den Kölnern gibt es gleich mehrere Baustellen, die zu kitten sind. Gegen die eklatante Schwäche beim ruhenden Ball sind die FC-Verantwortlichen offenbar gezielt vorgegangen. Hannes Dold wurde von den Aufgaben des Standardtrainers entbunden, der Co-Trainer soll eine andere Funktion im Verein übernehmen. Noch ist nicht klar, wer für die Standards in Zukunft verantwortlich sein wird.
Für zusätzliche Unruhe sorgt zumindest von Außen die Diskussion um Said El Mala. Der Offensivspieler ist weiterhin heiß umworben. Angeblich soll Brighton & Hove Albion das nächste Angebot vorbereiten, es gibt weitere Interessenten aus dem In- und Ausland. Die Unruhe liegt aber eher an der Rolle, die El Mala gerade beim FC bekleidet. In den Sozialen Medien wünschen sich die Fans mehr Einsatzzeit des Youngsters. Tatsächlich performt der Highlight-Spieler zurzeit aber auch nicht wie zu Beginn der Saison. Damals war der 19-Jährige gefühlt an jedem Treffer beteiligt, nun aber wartet der Offensivspieler seit sechs Begegnungen auf eine Torbeteiligung. Ähnlich geht es auch Jakub Kaminski. Der Pole erzielte seinen letzten Treffer im November. Allerdings ist Kaminski aktuell eher ein Opfer des System, die Leistung generell stimmt.
Möglicherweise fehlt dem ein oder anderen Spieler aktuell auch ein wenig der richtige Fokus. Immerhin kassierten die Kölner in den vergangenen beiden Spielen unmittelbar nach dem Ausgleich jeweils einen weiteren Gegentreffer, brachten sich viel zu schnell um den Lohn. Und die Begründungen der Spieler hören sich ähnlich an. „Wir müssen daran arbeiten, dass wenn wir ein Tor machen, dass wir nicht direkt eins bekommen, sondern uns dann auch cleverer anstellen“, sagte Marius Bülter. „Wir müssen da schon mehr Aufmerksamkeit hinbekommen und die Konzentration extrem hochfahren.“ Am Samstag nach der Niederlage gegen Stuttgart hörte sich das bei Ragnar Ache ähnlich an. „Vielleicht fehlt uns das letzte bisschen Konzentration, wenn wir das 1:1 oder ein Tor machen, dann ist es wichtig, konzentriert zu bleiben“, sagte der Stürmer
Immerhin darf die Verletzungsmisere in der Hintermannschaft beim FC kein großes Thema mehr sein. Mit Jahmai Simpson-Pusey kehrt nun auch der fünfte gelernte Innenverteidiger zurück. Lukas Kwasniok kann in der Defensive also nahezu aus dem Vollen schöpfen. Auch Alessio Castro-Montes hat wieder mit dem Lauftraining begonnen. Gerade die Rotation in der Defensive ist für viele Fans ebenfalls ein Problem.









































